Sterben, Tod und Ewiges Leben

"Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt" Johannes 11:25

 

Als Christinnen und Christen vertrauen wir auf Jesu Zusage. Durch sein Leben, seine Taufe, sein Leiden und Sterben, seinen Tod und seine Auferstehung hat er für uns das Ewige Leben bei dem HERRN, unserem Gott, erworben. Wir sind mit Jesus Christus zusammen Gottes Kinder und Erben. (Siehe Römer 8).

Was tun im Sterben?

Verschiedentlich möchten Menschen vor dem Tod, also im Sterben, noch mit einem Pfarrer / einer Pfarrerin sprechen, oft ist der Wunsch noch einmal das Abendmahl zu empfangen. Bitte setzen Sie sich mit ihrer Pfarrerin / ihrem Pfarrer in Verbindung und schildern Sie das Anliegen. Ein kurzfristiger Besuch ist in der Regel möglich. 

Kein Mensch muss alleine sterben. Insbesondere dann nicht, wenn Menschen eine längere Sterbenszeit geschenkt bekommen (Stunden / Tage / auch Wochen). In dieser Zeit können dann "letzte Dinge" besprochen werden. Sprechen Sie über die Gestaltung der Trauerfeier (Texte, Musik und Lieder, Gebete, über liebgewordene Bibelsprüche, sprechen Sie sich aus: Wenn die Lasten von der Seele sind stirbt sich leichter, nehmen Sie bewusst Abschied von einander. Vale - lebe wohl, Shalom - lebe ganz in Frieden.

Was tun im Todesfall?

Sie haben Zeit. Zeit für sich und die verstorbene Person.
Wenn ein Mensch gestorben ist, muss dieser spätestens nach 36 Stunden versorgt und vom Bestatter abgeholt werden. Sie haben also Zeit. Nehmen Sie sich die Zeit.

Wenn Sie eine Aussegnung - also eine Andacht im Trauerhaus - wünschen kommt ihre Pfarrerin / ihr Pfarrer gerne zu Ihnen. Bitte planen Sie ca. eine Stunde für die Aussegnung ein.

Selbstverständlich dürfen Sie ihren (zu Hause) Verstorbene/n auch selbst waschen und einkleiden. Dieses können Sie zu Hause tun, oft ermöglichen auch Bestatter/innen dieses in ihren Räumen. In Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen kann dieses auch möglich sein. Sprechen Sie die Mitarbeitenden dort an (Wenn möglich noch zu Lebzeiten ihres/ihrer Angehörigen). 

In der Regel organisieren die Bestatter alles Notwendige für die Beerdigung und Trauerfeier. Die vielen Wege zu den Behörden und Versicherungen sind den Menschen in den Bestattungsunternehmen bestens vertraut und erleichtern Ihnen das Leben in dieser schweren Zeit des Abschiednehmens, der Verlust-Bewältigung und der Trauerarbeit.

Ihre Pfarrerin / Ihr Pfarrer spricht gerne mit allen Betroffenen. Es ist hilfreich, wenn Sie den Konfirmationsspruch oder auch ggfs. den Trauspruch zur Hand haben. Leider kennen die Pfarrerinnen und Pfarrer nicht alle Menschen in ihrer Gemeinde. So ist es schön und auch für Sie hilfreich, wenn Sie - ehrlich - aus dem Leben der verstorbenen Person erzählen können. Selbstverständlich wird nicht alles was Sie sagen bei der Trauerfeier benannt. Ein Lebenslauf ist hilfreich, allerdings ist es auch nur ein "Gerüst" für das Gespräch.

Trauerfeier in Affaltrach

Kirchliche Trauerfeiern geleitet durch Pfarrer Grützmacher können in Affaltrach Montags bis Freitags statt finden. In der Regel sind die Gottesdienste um 13.30 Uhr. Die Uhrzeiten lassen sich gegebenenfalls noch anpassen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Bestattungsunternehmen.