Herzlich willkommen auf den Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Affaltrach

Johanneskirche Affaltrach von Westen

© (c) Dirk Grützmacher, 2016

Johanneskirche Affaltrach von Osten mit den charakteristischen Zwiebelturm. Es weht die Kirchenfahne vom Glockenstuhl.

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Johanneskirche mit Induktiver Höranlage

Logo Induktive Höranlage

Logo Induktive Höranlage

Wir freuen uns sehr, dass die Johanneskirche seit Mitte September mit einer Induktiven Höranlage ausgestattet ist. Stellen Sie Ihr Hörgerät auf die "T"-Position. Wenn Sie auf der Kanzelseite sitzen, sollten Sie den Gottesdienst jetzt besser verfolgen können.

Zukünftige Verbundkirchengemeinde Obersulm See

Karte des Distrikt Obersulm 2019

Karte des Distrikt Obersulm mit der Verbundkirchengemeinde Obersulm See in Rot

Die Verbundkirchengemeinde Obersulm See kommt

Um es gleich vorweg zu sagen. Nein, der PfarrPlan 2024 ist nicht schuld, und keine Gemeinde ist von irgendjemand oder -etwas gezwungen worden. Und dennoch: Die Kirchengemeinden Affaltrach, Eschenau und Weiler-Eichelberg schließen sich zur Verbundkirchengemeinde Obersulm See zum 1. Dezember 2019 zusammen. An diesem Tag (1. Advent 2019) sind die Kirchenwahlen, und damit der ideale Start für die Verbundkirchengemeinde.

Die einzelnen Kirchengemeinden bleiben rechtlich erhalten. Sie haben weiterhin einen eigenen Kirchengemeinderat, der aber nur selten tagt. Aber drei Kirchengemeinden bekommen ein gemeinsames Dach, die Verbundkirchengemeinde. Diese hat einen Verbundkirchengemeinderat, in dem die meisten Dinge gemeinsam beraten und entschieden werden. Die finanziellen Mittel bleiben bei den einzelnen Kirchengemeinden, werden aber vom Verbundkirchengemeinderat verwaltet.

Die drei Kirchengemeinden sind schon viele Jahre gemeinsam unterwegs. Wir kennen uns und feiern viele Gottesdienste miteinander. Zu unseren Festen laden wir uns gegenseitig ein. Die Kirchengemeinderäte treffen sich zu einem jährlichen Nachbarschafts-Vesper mit Thema und Planung. So ist es nicht verwunderlich, dass wir jetzt diesen Schritt wagen. Auch in anderen Bereichen sind wir miteinander unterwegs, in Chören, in der Konfirmandenarbeit; die Senior*innen besuchen sich gegenseitig genauso wie die Kinderkirchen.

Welche Vorteile hat die Verbundkirchengemeinde? Der vielleicht wichtigste Vorteil ist, dass die Pfarrstellen bei der Verbundkirchengemeinde angesiedelt werden. Wenn eine Pfarrstelle frei wird, wählen wir im Verbund gemeinsam den/die/das neue Pfarrer*in oder -Ehepaar. Die genauen Gemeindebezirksgrenzen legt dann der Verbundkirchengemeinderat fest. So ist gewährleistet, dass immer klar geregelt ist, wer wo und wofür zuständig ist. Auch einzelne Arbeitsbereiche können einer Pfarrperson zugeordnet werden.

Zudem können wir, auch bei – voraussichtlich – abnehmenden Gemeindegliederzahlen, weiterhin attraktive Pfarrstellen anbieten. Spätestens im Jahr 2024 sind es noch zwei 100% Pfarrstellen für die Verbundkirchengemeinde.

Durch die Verbundkirchengemeinde wird sich zunächst nichts an den Gottesdienstorten und -zeiten ändern. Auch die Veranstaltungen, Gruppen und Kreise bleiben erhalten.

Es werden am 1. Advent 2019 voraussichtlich weniger Kirchengemeinderäte gewählt werden müssen. Das wird zur Folge haben, dass sich weitere Menschen in (neuen) Mitarbeiterkreisen engagieren können, beispielsweise bei Gottesdiensten, in dem Sie die Schriftlesung übernehmen, die Menschen begrüßen oder das Opfer zählen. Die Kirchengemeinderät*innen können nicht mehr alle Aufgaben schultern. Machen Sie mit.

Die drei Kirchengemeinderäte Affaltrach, Eschenau und Weiler-Eichelberg haben diesen Prozess auf dem Weg zur Verbundkirchengemeinde zusammen mit Helga Martin und Christian Schuler vom Projekt Integrierte Beratung (SPI) beim Evangelischen Oberkirchenrat gestaltet. In einer Steuerungsgruppe haben wir die verschiedenen Punkte intensiv diskutiert und in die Kirchengemeinderäte rückgemeldet. Wir sind jetzt soweit, dass wir den Prozess fast abgeschlossen haben.

Gemeindeversammlung am 10.Februar 2019, nach dem 10 Uhr-Gottesdienst

Die nächsten Schritte sind dann je eine Gemeindeversammlung am Sonntag, 10. Februar 2019 direkt nach dem Gottesdienst (jeweils in Affaltrach, Eschenau, Weiler). An diesem Tag werden wir Ihre Fragen beantworten und Ihre Sorgen hören können. Selbstverständlich können Sie auch schon vorher die Kirchengemeinderäte und Pfarrer*innen ansprechen. Anschließend müssen die Kirchengemeinderäte nochmals beraten und den endgültigen Beschluss fassen. Danach geht es zum Oberkirchenrat, der alles weitere Rechtliche veranlassen wird. Den Haushalt 2020 wird dann der Verbundkirchengemeinderat beschließen.

Als Verbundkirchengemeinde bleiben wir Teil des Distrikts Obersulm. Wir werden in Zukunft mit den Kollegen in Sülzbach und Willsbach verstärkt zusammenarbeiten. Es wird gut sein, dass sich die Gemeinden in ganz Obersulm näher kennenlernen. Himmelfahrt werden wir gemeinsam am See Gottesdienst feiern. Darauf freuen wir uns schon.

Stichwort Pfarrplan

Pfarrplan 2024 – Was sich dahinter verbirgt

Der Pfarrplan 2024 soll unter sich rasch verändernden Rahmenbedingungen langfristig eine verlässliche, möglichst ausgewogene kirchliche „Nahversorgung“ gewährleisten. Er soll helfen Spiel- und Gestaltungsräume langfristig zu erhalten .

Der Pfarrplan entsteht auf Grundlage einer Modellrechnung, der sogenannten Personalstrukturplanung. Sie berücksichtigt aktuelle und künftige Entwicklungen bei der Zahl der Gemeindeglieder ( sie nimmt durch die demographische Entwicklung stark ab ), der nachkommenden Theologinnen und Theologen sowie der Pfarrerinnen und Pfarrer (durchschnittlich 90 gehen pro Jahr in Ruhestand, 45 kommen nach) und der Finanzkraft.

Am 9.März 2018 beschloss die Bezirkssynode den Pfarrplan 2024 für den Kirchenbezirk Weinsberg. Das bedeutet dass zukünftig im Kirchenbezirk nur noch 16,75 statt 19 Pfarrstellen zur Verfügung stehen.

Im Distrikt Obersulm (Affaltrach 100% , Eschenau 100% , Weiler- Eichelberg 50% , Willsbach 100% Sülzbach 100%) haben sich die Delegierten der Kirchengemeinden zusammengesetzt, um miteinander zukünftige Strukturen und denkbar sinnvolle Veränderungen zu erarbeiten. Vorgabe war bis 2024 50% Pfarrstellenanteil im Distrikt Obersulm zu kürzen. Im Zuge der nächsten Pfarrplanrunde 2030 ist mit einer weiteren Reduktion auf voraussichtlich dann 300% zu rechnen.

Nach langen Beratungen stellt die Kirchengemeinde Weiler-Eichelberg unter großen Schmerzen die 50% Pfarrstelle zur Verfügung. Das erscheint der Steuerungsgruppe am sinnvollsten, ist aber nur möglich, wenn rasch über eine Veränderung der bisherigen Gemeindestrukturen beraten wird.

Was bedeutet das genau ?

Schon beim vergangenen Pfarrplan haben wir hier mit den Nachbargemeinden die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit erkannt. Längst sind Distriktsgottesdienste von Affaltrach–Eschenau–Weiler-Eichelberg, gemeinsame Pilgerwanderungen sowie gemeinsamer Gottesdienstplan zur Normalität geworden. Wir kennen uns, wir schätzen uns und wir sind gerne gemeinsam unterwegs.

Bei Willsbach und Sülzbach war das bisher nicht so, da braucht es noch Zeit um aufeinander zuzugehen. Deshalb haben wir beschlossen wir gehen über einen Zwischenschritt 2 + 3, d.h. Sülzbach gemeinsam mit Willsbach und Affaltrach, Eschenau und Weiler-Eichelberg.

Die Umsetzung der Pfarrstellenkürzung in Weiler: So lange Pfarrerin Birgit Braun in Weiler ist, bleibt die Stelle bis 2024 erhalten.

Um die drastische Kürzung von 50 % Pfarrstelle mit möglichst wenig Einschränkungen der Gemeindearbeit, Predigt- und Seelsorgearbeit zu gewährleisten, haben die Kirchengemeinderäte von Affaltrach, Eschenau und Weiler-Eichelberg in ihren Sitzungen den Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden zu einer Verbundkirchengemeinde beschlossen.

In aller Deutlichkeit: Bei der Verbundkirchengemeinde gibt es nicht mehr den Affaltracher Pfarrer, die Eschenauer Pfarrerin, sondern letztlich teilen sich zwei Pfarrer sich die Aufgaben der drei Gemeinden auf. Zuständigkeiten und Parochien werden neu geregelt.

Zwar hat noch jede Gemeinde einen kleineren Kirchengemeinderat, jedoch der Verbundkirchengemeinderat (alle KGR zusammen) entscheidet. Ebenso wird es nur noch eine/n Kirchenpfleger/in für die Verbundkirchengemeinde geben der den gemeinsamen Haushalt führt.

Trotz aller Achtsamkeit und begleitet durch das SPI Projekt der Landeskirche gibt es verständlicherweise Verlustängste bei den Kirchengemeinden. Vor allem Weiler-Eichelberg muss die Pfarrstellenreduzierung verschmerzen. In allem profitieren wir von dem, was zwischen den Gemeinden vor dem Verbund gewachsen ist, nämlich ein tragfähiges Netz das uns hilft die notwendigen Veränderungen umzusetzen. Wir spüren, dass auch in Zeiten großer gesellschaftlicher und kirchlicher Veränderungen vieles möglich ist!

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 20.02.19 | Nicht nur Lehrobjekte, sondern Menschen

    Rund 70 Menschen jährlich überlassen ihren Körper nach ihrem Tod der Universität Tübingen, damit angehende Ärztinnen und Ärzte an ihnen lernen können. Am 21. Februar gedenken Studierende, Dozenten und Angehörige den Körperspendern in einer ökumenischen Aussegnungsfeier in der Tübinger Stiftskirche.

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  • 20.02.19 | „So viel du brauchst …“

    Unter dem Leitsatz „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) laden elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer dazu ein, den Klimaschutz in den Mittelpunkt der diesjährigen Fastenzeit zu stellen. Die Aktion „Klimafasten“ startet am Aschermittwoch, 6. März, zum sechsten Mal.

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  • 20.02.19 | Auf Jesus Christus hören

    Am 17. Februar hat die Württembergische Evangelische Landessynode mit einem Gottesdienst in der Stuttgarter Stiftskirche sowie einem Festakt im Hospitalhof Stuttgart ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Am 18. Februar 1869 hatte sich die erste Landessynode in Württemberg konstituiert.

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