Schön, dass Sie sich trauen

Schön, dass Sie sich trauen ...

... zu zweit eins zu werden.

... ein gemeinsames Leben zu führen.

... miteinander um Gottes Segen für die gemeinsame Zeit zu bitten.

Trauung - wie geht das?

Ein Trau-Gottesdienst findet in der Kirche statt. 

Nach dem staatlichen Akt kommen Sie als Verheiratete zur Kirche. Sie wollen Ihr gemeinsames Leben unter den Segen Gottes stellen. Zusammen mit der Pfarrerin / dem Pfarrer ziehen Sie unter Musik in die Kirche ein, in der schon die Familie, Freunde, Bekannte und KollegInnen auf Sie warten. Einer der erhebensten Momente des Lebens. Im Gottesdienst in der Kirche sind Sie, das Brautpaar, die Hauptpersonen. 

(Ein Hineinführen der Braut durch den Vater widerspricht der Intension der kirchlichen Trauung als Bitte um Gottes Segen für das gemeinsame Leben. Ist Ihre Intention den Segen des Vaters / der Eltern im Gottesdienst deutlich werden zu lassen, so gibt es dafür erprobte liturgische Formen; gerne berät Sie ihr/e Pfarrer/in. Auf evangelisch.de gibt es einen guten Text dazu.)

Bitte setzen Sie sich mit ihrem Pfarrer / ihrer Pfarrerin an Ihrem Wohnort rechtzeitig in Verbindung. Häufig sind Samstage (die meisten Trauungen sind an einem Samstag) schon früh vergeben. Zuständig ist zunächst die Pfarrerin / der Pfarrer Ihres Wohnortes, insbesondere für Trauungen an diesem Ort. Für Trauungen in anderen Kirchen muss dann vieles noch geklärt werden.

Nach der Anmeldung zur Trauung, die immer am Wohnort-Pfarramt sein muss, bekommen Sie weitere Informationen zugesandt und vereinbaren einen Termin mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin.

Trauung - wie feiern wir Gottesdienst?

Musik zum Eingang - Einzug von Pfarrer/in und Brautpaar - Begrüßung, Eingangswort und Lied -Eingangsgebet mit Stillem Gebet - Trauspruch und Predigt (In der Predigt geht die Pfarrerin / der Pfarrer auf den Trauspruch des Brautpaares ein.) - Lied oder Musik (Gerne dürfen Familie und Freunde mitwirken) - Schriftlesung (Worte aus der Bibel, dass Gott Mann und Frau füreinander geschaffen hat) - Rüstgebet - Traufrage und Trausegen - Fürbittengebet  Vater Unser (Familie, Trauzeugen und Freunde wirken häufig bei den Lesungen und Fürbittei mit.) - Übergabe des Geschenkes / der Traubibel - Lied oder Musik - Abkündigung des Opfers (In der Johanneskirche Affaltrach ist das Opfer für die Erhaltung der Kirche) - Segen (Bitte um den Segen für die gesamte Traugemeinde).

Den genauen Ablauf des Gottesdienstes besprechen Sie bitte mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin. 

Kosten

Bei Trauungen der Affaltracher Gemeindeglieder entstehen keine Kosten für die Nutzung der Kirche.

Bei Auswärtigen ist eine Nutzungsgebühr von 150 € vom Kirchengemeinderat vorgesehen.
Unsere Organist*innen bekommen für einfache Orgeldienste 50 €, bei besonderen Wünschen auch mehr. Eventuell notwendige Proben mit anderen Musiker*innen werden extra berechnet.
Unsere Mesnerin freut sich auch über ein Dankeschön.

 

 

Kontakt - Anmeldung Trauung

Wenn Sie eine Trauanfrage stellen möchten, bitte wir Sie dieses Formular auf unserer Seite bei ChurchDesk zu verwenden. DANKE.

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Blumenschmuck

Der Blumenschmuck in der Kirche ist einfach wichtig.
In den Sonntagsgottesdiensten genauso wie zum Beispiel bei Trauungen. 

Gerne können Sie mit Blumen die Kirche schmücken und festlich herrichten. 
Die örtlichen Blumengeschäfte kennen unsere Kirche gut und wissen was möglich ist. 

Besonders ist es unser Wunsch, dass es auf dem Altar einen entsprechenden Blumenschmuck gibt, der dann auch für den Sonntagsgottesdienst bleibt. So haben alle einen Anteil an Ihrer Freude und gedenken des Brautpaares auch noch zusätzlich im Gottesdienst der gesamten Gemeinde. Selbstverständlich ist das Schmücken der Gangseiten der Bänke möglich. Wenn Sie diesen, wie auch weiteren Blumenschmuck direkt nach der Trauung mitnehmen möchten, ist das selbstverständlich möglich. Nur der Blumenschmuck auf dem Altar sollte bleiben.

Bitte sprechen Sie uns an. Terminabsprachen für den Blumenschmuck sind mit unserer Mesnerin zu treffen.

Ablauf einer evangelischen Trauung

Der Ablauf einer Kirchlichen Trauung ist in der Regel folgendermaßen:

* bedeutet kann auch entfallen 

  • Einzug des Brautpaares mit der/dem Pfarrer*in mit Musik (meist Orgel)
  • Votum und Begrüßung
  • Gemeindelied
  • Psalm
  • Eingangsgebet und Stilles Gebet
  • * Gemeindelied
  • Schriftlesung (kann gerne von Familie / Trauzeugen / … übernommen werden)
  • * Musik / Gemeindelied
  • Predigt zum Trauspruch
  • * Musik / Gemeindelied
  • Trauung (mit Rüstgebet, Traufrage/-versprechen, Ringwechsel, Trausegen)
  • Gemeindelied
  • Fürbitten (kann gerne von Familie / Trauzeugen / … übernommen werden, Gebete dürfen selbst geschrieben werden, oder ich kann entsprechende Fürbitten zur Verfügung stellen)
  • Vater Unser
  • * Musik / Gemeindelied
  • Abkündigungen (Das Opfer am Ausgang ist für die Erhaltung der Johanneskirche vorgesehen)
    Übergabe der Traubibel
  • * Musik / Gemeindelied
  • Segen
  • Auszug des Brautpaares mit Musik (meist Orgel)

 Insgesamt hat es sich als sinnvoll herausgestellt, dass es mindestens zwei Gemeindelieder gesungen werden. Auch sind insgesamt vier Lieder / Musikstücke eine gute Richtschnur, plus Musik zum Einzug und Ausgang.

 Für die Auswahl des Psalms und der Gemeindelieder stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Es gibt auch wunderschöne sehr singbare neue Kirchenlieder (z.T. zu bekannten Melodie gesetzt). Gerne stelle ich Ihnen eine Auswahl zur Verfügung.

 

 

FAQ zur Kirchlichen Trauung

Die Fachstelle Gottesdienst unserer Landeskirche hat ein FAQ (Oft gestellte Fragen) zur Trauung erarbeitet.

Schauen Sie einfach mal rein.

 

 

 

FairHeiraten

Die Kolleg*innen der Rheinischen Landeskirche haben ein Dokument zusammengestellt für das Fairheiraten.

 

 

Erinnerung für alle Zeit - Fotografieren im Traugottesdienst

Ort der Fotograf*in während des Gottesdienstes

Blick auf die Eingangstür, Einzug des Brautpaares

Blick auf das Brautpaar während des Gottesdienstes

Liebes Traupaar, liebe (professionelle) Fotografin/Fotograf,

Obwohl das Fotografieren im Gottesdienst unüblich ist und dem Charakter eines Gottesdienstes widerspricht, ermöglichen wir es bei kirchlichen Trauungen in begrenztem Umfang. Den Wunsch nach Erinnerungsfotos finden wir verständlich und bieten die Möglichkeiten, dass eine (professionelle) Person fotografieren kann.

Leider haben wir sehr selten guten Erfahrungen gemacht, deshalb müssen wir Regeln aufstellen. Sollten diese Regeln nicht eingehalten werden, muss der Gottesdienst leider unterbrochen werden. Die Regeln gelten in gleicher Weise für das Filmen. Eine Kamera, die während des Gottesdienstes unbeaufsichtigt läuft, kann auf der Orgelempore stehen. Livestreams sind nicht gestattet.

  • Während des gesamten Gottesdienstes fotografiert nur eine (professionelle) Person
    (konkret: von "Im Namen des Vater, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes" bis zum Segen: Der HERR segne dich und behüte dich, der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sein dir gnädig, der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.).
    Das heißt, der Einzug des Brautpaares mit dem Pfarrer und der Auszug des Brautpaares sind nicht betroffen.
  • Es wird / werden nur Kameras und Objektive genutzt, die leise sind. 
  • Die Stille des Gebets, also das Gespräch des Herzens mit Gott darf nicht durch das Fotografieren eingeschränkt werden. Auch als Fotograf*in sind Sie gehalten in dieses Gespräch mit Gott einzutreten.
    Deshalb bitten wir das Fotografieren bei folgenden gesprochenen Teilen des Gottesdienstes zu unterlassen

    • Votum: (Im Namen des Vaters ...),
    • Psalm und Eingangsgebet mit Stillem Gebet
    • Predigt
    • Rüstgebet (Wir beten mit dem Paar, ...)
    • Fürbittengebet,
    • Segen.

  • Umgekehrt dürfen Sie zu den anderen Zeiten fotografieren. Konkret:

    • während der Lieder und ggfs. anderer musikalischer Beiträge
    • beim Ringwechsel und ggfs. Kuss

  • Es gibt einen vereinbarten Ort an dem sich die fotografierende Person in der Kirche aufhält:
    2. Reihe unter der Empore Eichelberger Seite.
  • Bitte klären Sie im Vorfeld (KUG, DSGVO), ob beteiligte Musiker*innen und Gottesdienstbesucher*innen fotografiert oder gefilmt werden möchten.
    Bei Ton- und Videoaufnahmen sind die Rechte von Ihnen mit der GEMA zu klären.

Ich wünsche uns einen gesegneten, störungsfreien Gottesdienst.

Pfarrer Dirk Grützmacher